Verordnung der Bundesregierung
Renten steigen nur minimal

Die Bezüge der Rentner werden in diesem Jahr kaum steigen. Das Bundessozialministerium hat nach Handelsblatt-Informationen den Rotstift angesetzt.

HB/sm BERLIN. Nach dem Entwurf des Bundessozialministeriums zur Rentenanpassungsverordnung, der dem Handelsblatt vorliegt, werden die Renten zum 1. Juli in Westdeutschland um 1,04 %, in den neuen Bundesländern um 1,19 % angehoben. Gleichzeitig steigen für viele Rentner die Krankenkassenbeiträge, so dass auf den Konten der Ruheständler nur minimale Aufschläge ankommen werden.

Vor zwei Wochen hatte die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) noch einen Rentenanstieg um 1,28 % (West) und 1,45 % (Ost) prognostiziert. Diese Zahlen wurden vom Bundessozialministerium nun auf Grund der Feststellung der Lohnentwicklung im vergangenen Jahr nach unten korrigiert.

Die Rentenanpassung richtet sich nach der Lohnentwicklung im Vorjahr, die im Regierungsentwurf mit 1,67 % (West) und 1,82 % (Ost) angegeben wird. Diese Raten werden bei der Berechnung der Rentenanpassung um fiktive Aufwendungen der Arbeitnehmer für die Riester-Rente reduziert. Die Mehrausgaben der Rentenversicherung von Juli 2003 bis Juni 2004 auf Grund der Rentenerhöhung beziffert die Bundesregierung mit 2,5 Mrd. Euro.

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