Versachlichung der Debatte um elektromagnetische Felder gefordert
Zinserlöse zur Förderung von UMTS-Anwendungen

"UMTS wird ohne Zweifel ein Erfolg. Wir müssen nur dafür sorgen, dass sich dieser Erfolg möglichst bald einstellen kann", erklärte der Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), Volker Jung, am Dienstag in München.

vwd MÜNCHEN. Darüber hinaus solle die Bundesregierung zu einer Versachlichung der Debatte um elektromagnetische Felder beitragen, die den Netzaufbau derzeit verzögere, forderte Jung. Auf Gebühren für Endgeräte wie die derzeit diskutierten Rundfunkgebühren und Urheberabgaben für UMTS-Handys sollte verzichtet werden.

Eine deratige Grundgebühr würde die Geräte und die Nutzung der neuen UMTS-Dienste verteuern und die Einstiegsschwelle unnötig erhöhen. Jung wies erneut darauf hin, dass der Branche durch die UMTS-Lizenzversteigerung rund 50 Mrd Euro entzogen worden seien, die dem Markt nunmehr fehlten. Bereits ein Zehntel dieser Summe würde Jung zufolge genügen, um aus dem aktuellen Minus im ITK-Markt ein Plus von 2 Prozent zu machen.

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