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Versandhauschef Otto sieht Trendwende - erstmals drei Hauptkataloge

Michael Otto, Chef der Otto-Gruppe, glaubt an die Trendwende im stark eingebrochenen Versandhandelsgeschäft. „Erfreulicherweise haben wir im Konzern von März bis Ende September eine Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent erwirtschaften können“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

dpa HAMBURG. Michael Otto, Chef der Otto-Gruppe, glaubt an die Trendwende im stark eingebrochenen Versandhandelsgeschäft. "Erfreulicherweise haben wir im Konzern von März bis Ende September eine Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent erwirtschaften können", sagte er der "Welt am Sonntag".

"Die Umsätze im Inland liegen auf Vorjahresniveau, womit wir immer noch besser abschneiden als der deutsche Einzelhandel, der weiterhin im Minus liegt." Im Ausland habe das Unternehmen ein Plus von 4,7 Prozent erzielt. "Ich gehe davon aus, dass wir auch beim Ergebnis einen vernünftigen Anschluss an das Vorjahr haben werden."

Während die Konkurrenten von Quelle und Neckermann die Universal- Kataloge abspecken wollen, macht Otto das genaue Gegenteil. Erstmals seit 55 Jahren gibt der Otto-Versand neben den Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Katalogen einen zusätzlichen Sommerkatalog heraus. "Der Kunde bestellt heute sehr viel näher am Bedarf als früher", meinte Otto. "Mit drei Hauptkatalogen und vielen Spezialkatalogen sind wir in der Lage, dem Kunden die aktuellsten Trends in Mode und bei Innovationen anzubieten."

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