Verschiebung bringt Entlastungen von rund 7 Mrd. Euro
Die rot-grüne Steuerreform nach der Flut

Nach monatelangem Gezerre segnete der Bundesrat am 14. Juli 2000 die rot-grüne Steuerreform ab. Laut Bundesfinanzministerium führt diese zu einer Gesamtentlastung von rund 32 Mrd. Euro.

ddp BERLIN. Zur Finanzierung der Folgen der Flutkatastrophe beschloss die Bundesregierung jetzt, die zweite Stufe der Steuerreform mit Entlastungen von rund 7 Mrd. Euro um ein Jahr auf den 1. Januar 2004 zu verschieben. Die Nachrichtenagentur ddp gibt einen Überblick über die bisherigen und künftigen Schritte der Entlastungen bei der Einkommensteuer:

Erste Stufe: Der Eingangssteuersatz sank von 25,9 Prozent im Jahr 1998 auf 19,9 Prozent im Jahr 2001. Der Höchststeuersatz wurde ebenfalls stufenweise von 53 Prozent im Jahr 1998 auf 48,5 Prozent im Jahr 2001 reduziert. Der Grundfreibetrag stieg im gleichen Zeitraum von 6 322 Euro auf 7 206 Euro.

Eingangs- und Spitzensteuersatz werden weiter gesenkt

Zweite Stufe: Zum 1. Januar 2004 - statt ursprünglich geplant zum 1. Januar 2003 - steigt der Grundfreibetrag auf 7 426 Euro. Der Eingangssteuersatz wird auf 17 Prozent und der Spitzensteuersatz auf 47 Prozent gesenkt.

Dritte Stufe: Zum 1. Januar 2005 steigt der Grundfreibetrag auf 7 664 Euro. Der Eingangssteuersatz wird auf 15 Prozent und der Spitzensteuersatz auf 42 Prozent gesenkt. Der Höchststeuersatz soll erst ab einem zu versteuerndem Einkommen von 52 152 Euro greifen.

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