Verschiedene Modellvarianten
Versorgungslücken mit Immobilien schließen

Die „Riester-Rente“ bietet nicht jedem eine optimale Möglichkeit, die Versorgungslücke zu schließen. Insbesondere Selbstständige sowie besserverdienende Arbeitnehmer, die ihre spätere Einkommenslücke gar nicht oder nur bedingt mit Riesters Hilfe decken können, sollten nach anderen Wegen der privaten Vorsorge suchen.

KÖLN. Die "Riester-Rente" bietet nicht jedem eine optimale Möglichkeit, die Versorgungslücke zu schließen. Insbesondere Selbstständige sowie besserverdienende Arbeitnehmer, die ihre spätere Einkommenslücke gar nicht oder nur bedingt mit Riesters Hilfe decken können, sollten nach anderen Wegen der privaten Vorsorge suchen.

Schon immer waren Immobilien ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsvorsorge. Aus langfristig vermieteten Immobilien fließen sichere Erträge, wobei größere Schwankungen nicht zu erwarten sind. Andererseits sind auch bei einem Wirtschaftsaufschwung keine Mietsteigerungen zu erwarten. Was liegt also näher, das Geld so anzulegen, dass man das eine hat, ohne auf das andere zu verzichten - sprich ein hohes Maß an Ertragssicherheit kombiniert mit der Möglichkeit auch bei Wachstumsphasen zu profitieren. Dieses Ziel erreicht man durch die Einbindung eines Wertpapierfonds in die Immobilienfondskonzeption. Dieser Immobilienfonds eignet sich auch, die Rentenlücke zu schließen.

Hierbei gibt es verschiedene Modellvarianten, die letztlich alle das Ziel verfolgen, dem Anleger während seines Arbeitslebens ein finanzielles Opfer abzuverlangen, da Steuervorteile als Finanzierungsinstrument nur noch eine geringe Bedeutung haben, um dann später im arbeitsfreien Leben ein sicheres Zusatzeinkommen aus seinem Immobilienengagement zu erzielen. Dabei gibt es drei Modelle:

1. Die individuelle Anteilsfinanzierung: Bei diesem Modell zahlt der Anleger nur einen Teil seiner Beteiligung sofort ein. Der Rest wird über einen Zeitraum von zehn bis zwölf Jahren über ein Bankdarlehen vorfinanziert. Der Fonds stellt mit seiner Ausschüttung die zur Bedienung des Kapitaldienstes erforderlichen Mittel zur Verfügung. Nach Rückführung des Darlehens erhält der Anleger bezogen auf sein selbst eingesetztes Kapital eine Ausschüttungsrendite von 10 bis 15 %. Da die Zinsen für diese Vorfinanzierung Werbungskosten sind, kann der Anleger die Finanzierungskosten vom Finanzamt über Steuererstattungen zum Teil wieder zurückholen.

2. Das Wiederanlagemodell: Bei dieser Variante zahlt der Anleger seine Beteiligung im Jahr des Beitritts voll ein. Statt dem Anleger die Ausschüttung auszuzahlen, wird diese in ein Wertpapierdepot eingezahlt.

3. Ansparmodelle: Bei Ansparmodellen werden über einen mehrjährigen Zeitraum Geldbeträge in den Fonds bis zur Erreichung der Beteiligungssumme eingezahlt. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Fondsimmobilie bis zu 100 % finanziert wird und dass die vorgesehenen Ausschüttungen zur Bedienung der zusätzlichen Darlehen ausreichen.

Hans-Peter Gippert, Geschäftsführender Gesellschafter der Wert GmbH, -Konzept Köln.

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