Verschlechterung der Exportkonjunktur befürchet
Aussichten für Schweizer Wirtschaft erfreulich

Reuters ZÜRICH. Gemäss dem Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Jean-Pierre Roth, sind die Aussichten für die schweizerische Wirtschaft auch im neuen Jahr erfreulich. Wie Roth in einer Rede auf der Generalversammlung der SNB am Freitag in Zürich erklärte, "gehen wir davon aus, dass sich die Wirtschaft ungefähr im Gleichschtritt mit ihren langfristigen Wachstumsmöglichkeiten entwickeln wird. Die Binnennachfrage dürfte eine solide Konjunkturstütze bleiben und die erwartete Abflachung der Exportkonjunktur abfedern".

Gemäss Roht berge das internationale Umfeld allerdings "erheblich Konjunkturrisiken". Die US-Wirtschaft schwäche sich stärker ab als erwartet und auch Japan kämpfe mit Schwierigkeiten, die sich auf den asiatische Kontinent auswirken könnten. Zudem habe die Europäische Union ihre Wachstumsprognosen nach unten revidiert. "Die Verlangsamung unserer Exportkonjunktur könnte daher stärker ausfallen, als wir bis anhin angenommen haben." Dies seien auch die Beweggründe für die SNB gewesen, dass Zielband für den Drei-Monate-Libor um einen viertel Prozentpunkt zu senken. Gemäss Roth gefährde diese Lockerung die mittelfristige Preisstabilität nicht.

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