Verschobene Aufträge
Novasoft senkt erneut Erwartungen

Verschobene Aufträge haben den Heidelberger IT-Dienstleister Novasoft zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einer Senkung seiner Erwartungen veranlasst.

Reuters HEIDELBERG. Der Umsatz werde 2002 nur auf rund 71 (2001: 69) Millionen Euro wachsen und nicht wie bisher erwartet auf 79 Millionen, teilte das SAP-Beratungshaus am Freitag in Heidelberg mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde wegen höherer Firmenwert-Abschreibungen auf Töchter in Singapur und Großbritannien auf 6,4 (9,2) Millionen Euro zurückgehen. Noch Anfang November hatte Novasoft mit einem Ebit von 8,5 Millionen Euro gerechnet.

Während das Auslandsgeschäft mit einem Umsatzplus von 51 Prozent weiter gut laufe, seien in Deutschland mehrere Projekte auf das nächste Jahr verschoben worden, begründete Novasoft die zerstobenen Hoffnungen. Ursprünglich war das Unternehmen mit einem Umsatzziel von rund 85 Millionen Euro in das Jahr gegangen. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 56,4 Millionen Euro. Das Ebit lag mit 6,8 Millionen Euro bereits über dem neuen Zielwert für das ganze Jahr.

Die Novasoft-Aktie reagierte am Neuen Markt am Freitag mit einem leichten Abschlag von 0,4 Prozent auf 2,55 Euro auf die Korrektur.

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