Verschuldete Arbeitslosigkeit
Alkohol kostet Führerschein und Arbeitslosengeld

Alkohol am Steuer kann nicht nur den Führerschein, sondern auch das Arbeitslosengeld kosten. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des Landesozialgerichts (LSG) Rheinland-Pfalz in Mainz hervor.

dpa/HB MAINZ. Das Arbeitsamt darf in solchen Fällen nach Meinung der Richter von einer "verschuldeten Arbeitslosigkeit" ausgehen, so dass die gesetzlich vorgesehene Sperrzeit von 12 Wochen eintritt (Az.: L 1 AL 134/01).

Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines arbeitslosen Außendienstmitarbeiters gegen das Arbeitsamt ab. Der Kläger hatte bei einer privaten Autofahrt mit fast 1,5 Promille Alkohol im Blut einen Unfall verursacht. Als ihm daraufhin der Führerschein entzogen wurde, kündigte ihm der Arbeitgeber. Der Kläger beantragte Arbeitslosengeld, das Arbeitsamt verhängte jedoch zunächst eine 12-wöchige Sperrzeit.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%