Verschuldung deutlich abgebaut
United Internet überrascht mit guten Zahlen

Die United Internet AG hat den Sprung in die Profitabilität geschafft. Wie der Mutterkonzern des Internetdienstes GMX mitteilte, belief sich der Vorsteuergewinn (EBT) in den ersten drei Monaten auf 13,4 Mill. Euro.

ant DÜSSELDORF. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 7,4 Mill. Euro verbucht. Der Umsatz erhöhte sich um 10 Mill. Euro auf 70,9 Mill. Euro. Vorstandschef Ralph Dommermuth kündigte an, die derzeit bei 22 Mill. Euro liegende EBT-Prognose für das volle Geschäftsjahr möglicherweise nach oben zu revidieren. Das über den Analystenerwartungen liegende Ergebnis der zu den 50 größten Titeln des Neuen Marktes zählenden Firma wurde an der Börse mit einem Kursplus von gut 10 % honoriert.

Insgesamt 1,8 Mill. Kunden nehmen Dommermuth zufolge die kostenpflichtigen Internetdienste der United-Internet-Töchter GMX, 1&1 und Schlund & Partner in Anspruch. Allein 1,7 Mill. E-Mail-Kunden zahlten im Durchschnitt rund zwei Euro monatlich für die vergleichsweise preiswerten Basisdienstleistungen von GMX. Die auf das Hosting privater Webpages und andere etwas komplexere Dienstleistungen für Privatkunden spezialisierte 1&1 AG zähle mehr als 50 000 Kunden, die durchschnittlich etwa zehn Euro im Monat zahlten. Etwa ebenso vielen Abonnenten - zumeist Firmenkunden - seien die Dienste des Rechenzentrumbetreibers Schlund & Partner derzeit etwa 25 Euro im Monat wert.

Durch den Teilverkauf der defizitären Töchter Jobpilot und Adlink und die Gewinnabführungsverträge mit den profitablen Töchtern verringerte United Internet die Verschuldung seit Jahresbeginn um gut 70 Mill. Euro auf rund 13 Mill. Euro. Oberstes Ziel sei es nun, zahlende Neukunden zu gewinnen, sagte Dommermuth.

Quelle: Handelsblatt

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