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Versicherer befürchten keinen riesigen Abschreibungsbedarf

Die Lebensversicherer haben Spekulationen über massive Wertberichtigungen auf Grund der Kursverluste an den Börsen zurückgewiesen.

HB/dpa BERLIN. Sollten die von Wirtschaftsprüfern gemachten Vorschläge für Abschreibungsregeln auf Aktien, Anleihen und Fonds angenommen werden, werde es zwar Abschreibungsbedarf geben, dieser werde aber nicht "riesig" sein, sagte ein Sprecher des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) am Freitag in Berlin. Generell hingen Wertberichtigungen von der Firmensituation ab.

Durchschnittlich liegt der Aktienanteil nach Branchenangaben zur Zeit bei etwa 15 Prozent. Mehr als 80 Prozent ihrer Kapitalanlagen im Wert von insgesamt 540 Milliarden Euro haben Lebensversicherer in festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien angelegt.

Das Institut der deutschen Wirtschaftsprüfer (IdW) hatte sich auf neue Abschreibungsregeln für deutsche Lebensversicherer verständigt. Danach müssten Versicherer Werte in ihren Kapitalanlagen unter anderem abschreiben, wenn etwa am Bilanzstichtag der Kurs einer Aktie sechs Monate davor permanent um mehr als 20 Prozent unter Buchwert notiert.

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