Versicherer und Banken unter Druck
Tokios Aktien schließen sehr schwach

Sehr schwach haben die Aktienkurse am Freitag in Tokio den Handel beendet.

vwd/rtr TOKIO. Der Nikkei-225-Index gab um 3,4 Prozent auf 9591 Yen nach, während der Topix 2,6 Prozent einbüßte und mit 943 Zählern schloss. Damit erlitt das Kursbarometer den drittgrößten Verlust in diesem Jahr. Dabei standen sich 1141 Verlierer und 256 Gewinner gegenüber, 90 Werte schlossen unverändert.

Marktteilnehmer siedeln die nächste fragile Unterstützung bei 9500 an. Versicherer und Banken gerieten im Handelsverlauf zunehmend unter Druck.

Vor allem ausländische Fonds wurden auf der Verkäuferseite gesichtet. Die Unsicherheit über die Entwicklung an den US-Börsen lasse viele heimische Anleger weiterhin zurückhaltend agieren, hieß es. Auch die Erholung des Dollar habe nicht vermocht, die japanischen Exportwerte zu stützen, hieß es weiter. Die Anfälligkeit der US-Börsen laste auf den internationalen Märkten und lasse auch in Tokio weitere Einbußen vermuten.

Die Technologieaktien wurden von der Ankündigung des Chipherstellers Taiwan Semiconductor Manufacturing belastet, die Investitionen aufgrund des düsteren Geschäftsausblicks zu kürzen. Die Aktien des grössten japanischen Halbleiterequipment- Herstellers Tokyo Electron ermässigten sich um 10,5 Prozent auf 5780 Yen. Advantest fielen um 9,8 Prozent und Fujitsu gaben 5,5 Prozent nach. Die Papiere des Brokers Daiwa Securities verloren acht Prozent auf 647 Yen. Auch Bankenschwergewicht Sumitomo Mitsui Banking notierte 5,7 Prozent unter dem Vortagesstand.

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