Versicherungen geben ab
Aktien Sydney schließen knapp behauptet

Knapp behauptet haben die Notierungen in Sydney am Mittwoch den Handel beendet. Der S&P/ASX-200-Index sank um 0,1 % bzw 3,20 Punkte auf 3 249,60. Abschläge bei Versicherung- und Rohstoff-Titeln seien weitgehend von den Gewinnen bei Banken und Medien wettgemacht worden, sagten Händler.

vwd SYDNEY. Ein Analyst beschrieb das Marktgeschehen als "sehr stabil", obwohl es schwache US-Konjunturzahlen gegeben habe. "Der australische Markt ist sehr gut aufgestellt, trotz der schwachen Börsen in den vergangenen Tage an anderen Orten", sagte ein Teilnehmer.

Die Versicherungsparte reduzierte sich im Schnitt um 0,9 %. Im Wesentlichen seien dafür die Abschläge bei AMP um 1,0 % auf 18,05 AUS-$ verantwortlich. Grund sei eine Meldung, dass das Unternehmen schwache Geldzuflüsse im Bereich des Fondgeschäfts verbuche. QBE Insurance reduzierten sich um 0,3 % auf 6,93 AUS-$. Befürchtungen wegen neuer Terroranschläge hätten den Kurs des Versicherers gedrückt, sagten Beobachter.

Nach oben ging es unterdessen im Mediensektor. News Corp erhöhten sich um 1,3 % auf 13,68 AUS-$. Die Investoren hätten die Nachricht vom Wochende, dass das Unternehmen das Gebot für die zu General Motors gehörende Hughes Electronics zurückgezogen hat, nun zurechtgerückt. Publishing & Broadcasting notierten dagegen 0,1 % niedriger bei 9,11 AUS-$. Der CEO hatte mitgeteilt, er hoffe, für das laufende Jahr einen ähnlichen Gewinn wie im Vorjahr zu erreichen.

Die Banken gingen weitgehend positiv aus dem Handel. So tendierten Westpac Banking 0,5 % höher bei 14,80 AUS-$, ebenso stiegen St. George Bank um 0,5 % auf 16,33 AUS-$. National Australia Bank kletterten um 1,2 % auf 30,57 AUS-$. Investoren reagierten damit auf die Ankündigung des Finanzinstituts, ein umfassende Überprüfung des Geschäfts vorzunehmen, um künftig den Gewinn zu steigern, hieß es zur Begründung. Commonwealth Bank legten um 1,4 % auf 29,80 AUS-$ zu.

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