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Versicherungsschäden durch Hurrikan 'Ivan' noch nicht abschätzbar

Die Schäden des in den USA wütenden Hurrikans "Ivan" für die Versicherungsbranche sind noch nicht abschätzbar. Sprecher der führenden Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück sagten am Donnerstag, es werde noch dauern, bis das Ausmaß der Kosten seriös beziffert werden könne. Eine konkrete Zeitangabe wurde nicht genannt.

dpa-afx MIAMI/FRANKFURT. Die Schäden des in den USA wütenden Hurrikans "Ivan" für die Versicherungsbranche sind noch nicht abschätzbar. Sprecher der führenden Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück sagten am Donnerstag, es werde noch dauern, bis das Ausmaß der Kosten seriös beziffert werden könne. Eine konkrete Zeitangabe wurde nicht genannt.

"Ivan" hatte am Donnerstag mit voller Wucht die Südküste der USA getroffen und zieht nun mit etwas geringerer Geschwindigkeit weiter Richtung Norden. Der Hurrikan wurde von Kategorie vier auf drei zurück gestuft. Die historische Metropole New Orleans blieb weitgehend verschont. Vor "Ivan" hatten bereits die Stürme "Charley" und "Frances" den Bundesstaat Florida verwüstet.

Am Wochenende hatte Münchener Rück-Konzernchef Nikolaus von Bomhard nicht ausgeschlossen, dass "Ivan" das Jahresziel des weltgrößten Rückversicherers Münchener Rück gefährden könnte. Wenn der tropische Wirbelsturm über eine dicht besiedelte Küste des US-Bundesstaats Florida hinweg fege, dann könne die Gesellschaft ihre Prognose für 2004 "natürlich" nicht mehr einhalten. Der Konzern will einen Jahresgewinn von zwei Mrd. ? erzielen.

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