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Versicherungsskandal: US-Tochter der Münchener Rück erhält Vorladung

Der Skandal um mögliche wettbewerbswidrige Praktiken in der US-Versicherungswirtschaft zieht weitere Kreise. Eine Tochter-Firma in den USA habe Vorladungen von den Versicherungsregulierungsbehörden von North Carolina und Texas erhalten, sagte eine Münchener-Rück-Sprecherin am Dienstag.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Skandal um mögliche wettbewerbswidrige Praktiken in der US-Versicherungswirtschaft zieht weitere Kreise. Eine Tochter-Firma in den USA habe Vorladungen von den Versicherungsregulierungsbehörden von North Carolina und Texas erhalten, sagte eine Münchener-Rück-Sprecherin am Dienstag. Die US-Sparte American Re sei aber nicht selbst angeklagt. "Wir haben im Moment keinen Grund, zu glauben, dass wir in irgendwelche irregulären Geschäftspraktiken verwickelt sind." Dies habe auch eine interne Überprüfung ergeben. Die Münchener Rück wolle mit den Behörden kooperieren.

Die Vorladungen gingen an die Munich-American Riskpartners, die zur American Re gehört. Auch andere Versicherer seien betroffen, betonte die Münchener-Rück-Sprecherin.

Vor wenigen Wochen hatte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer den weltgrößten Versicherungsmakler Marsh & Mclennan wegen wettbewerbswidriger Geschäftspraktiken verklagt. Mitarbeiter hatten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft von Versicherungen Kommissionen erhalten, wenn sie diesen im Gegenzug bevorzugt Kunden vermittelten. Spitzer hatte die Untersuchungen in der Versicherungsbranche in der jüngsten Zeit ausgeweitet.

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