Verständigung
Atomausstieg soll am 11. Juni besiegelt werden

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und die Vorstandschefs der großen Energiekonzerne wollen den Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie in Deutschland am 11. Juni endgültig besiegeln.

rtr BERLIN. "Beide Seiten haben sich darauf verständigt, dass die Vereinbarung am 11. Juni in Berlin unterzeichnet werden soll", sagte eine Regierungssprecherin am Freitag. Bereits vor einem Jahr hatten Kanzler und die Vorstandschefs der Energieversorger den langfristigen Verzicht auf die Atomenergie vereinbart. Inzwischen wurde eine Gesetzesnovelle formuliert, mit der der Atomkonsens umgesetzt wird. Der Bundestag muss noch zustimmen.

Mit der Atomvereinbarung verpflichten sich die Betreiber der 19 Atomkraftwerke in Deutschland, ihre Kraftwerke nach einer durchschnittlichen Regellaufzeit von 32 Kalenderjahren seit der Inbetriebnahme abzuschalten. Die Bundesregierung sichert ihrerseits eine geordnete Beendigung der Nutzung zu.

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