Verständnis für die Spieler - Lob für Ballack
Beckenbauer: WM schuld am "Stotter-Start"

Franz Beckenbauer hat nach dem mäßigen Saison- Auftakt Verständnis für die Profis des FC Bayern München gezeigt und die Anlaufschwierigkeiten mit den Folgen der Weltmeisterschaft begründet.

HB/dpa MÜNCHEN. "Die Rehabilitation für die Final-Teilnehmer aus Deutschland und Brasilien war zu kurz", erklärte der Präsident des Fußball-Weltpokalsieger in seiner "Bild"-Kolumne (Montag-Ausgabe). "Es ist also kein Wunder, dass der FC Bayern nur mit einem 0:0 startete", so Beckenbauer.

Lobende Worte fand der Präsident für Neuzugang Michael Ballack für dessen Bayern-Debüt gegen Borussia Mönchengladbach. Der neue Mittelfeld-Regisseur und Nachfolger von Stefan Effenberg habe ihn überzeugt, meinte der "Kaiser". Ballack habe sich durchgebissen. "Wer so arbeitet, wird auch bald wieder glänzen."

Dass die Favoriten am Wochenende allgemein Probleme hatten, überrascht den ehemaligen Nationalmannschafts-Teamchef nicht. Grund für den "Stotter-Start" sei die WM. "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass auf eine Weltmeisterschaft ein brillanter Auftakt folgte." Zum einen habe die Bundesliga-Vorbereitung der Spitzen-Teams unter der späten Rückkehr der Nationalspieler gelitten. Nach fünf Wochen Japan und Südkorea brauche auch der Körper Zeit zur Umstellung. "Nach dem Urlaub begannen die Spieler unterhalb von Null", so Beckenbauer. Der anschließende Urlaub für die WM-Teilnehmer sei zudem zu kurz gewesen.

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