Verstärkung rückt an
Feuer in Colorado außer Kontrolle

Zur Bekämpfung der schweren Wald- und Buschbrände im US-Staat Colorado sollen ab Donnerstag 1800 Feuerwehrleute aus allen Teilen der USA anrücken. Die Feuersbrunst ist weiter außer Kontrolle.

dpa DENVER. Bis zum Mittwochabend (Ortszeit) hat das seit vier Tagen wütende Feuer über 36 000 Hektar Land zerstört. Lokalen Medienberichten zufolge brannten mindestens 50 Häuser ab.

Die Behörden befürchten eine Verwüstung von bis zu 80 000 Hektar Land, falls die Bekämpfung der Flammen durch wechselhafte Winde und Trockenheit weiter erschwert wird. Das ist so viel wie die Fläche Hamburgs. Dichte Rauchwolken stiegen bis zu 7 000 Meter hoch in die Atmosphäre auf.

Am Mittwoch war es nach 24-stündiger Zwangspause erstmals gelungen, neue Feuerschneisen zu schlagen. Zuvor waren viele Einsatzteams wegen der extremen Hitze von der sich vorwärts fressenden Feuerfront abgezogen worden. Nach Angaben von Colorados Gouverneur Bill Owens war die Millionenstadt Denver nicht mehr unmittelbar von den Flammen bedroht. Bei abdrehenden Winden nahm das Feuer inzwischen Kurs in westliche Richtung, wo ausgedehnte Wälder und kleine Ortschaften liegen. Insgesamt sollen 5 000 Menschen ihre Häuser freiwillig geräumt haben. Bis zu 40 000 Anwohner wurden angewiesen, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten.

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