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Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Italien hat begonnen

Sechs Gesellschaften bieten um die fünf Mobilfunklizenzen der dritten Generation mit. Die "Versteigerung des Jahrhunderts" soll 50 Milliarden DM bringen.

dpa ROM. Nach Rekorderlösen in Großbritannien und Deutschland hat am Donnerstag die Versteigerung der UMTS-Mobilfunklizenzen in Italien begonnen. Die Regierung in Rom will einen Teil der Einnahmen für die Aufbauarbeiten nach der Flutkatastrophe in Norditalien verwenden.

Sechs Gesellschaften bieten um die fünf Mobilfunklizenzen der dritten Generation mit, berichtete das italienische Fernsehen. Laut Wirtschaftszeitung "Il Sole - 24 Ore" wird mit einem Erlös von rund 50 Mrd. DM gerechnet. "Versteigerung des Jahrhunderts", titelte der "Corriere della Sera".

An dem Verfahren beteiligen sich neben den vier italienischen GSM- Mobilfunkanbietern Telecom Italia Mobile (TIM), Omnitel, Wind und Blu die internationalen Konsortien Ipse 2000 und Andala-Hutchinson. Ähnlich der deutschen Prozedur werden die jeweils drei Vertreter der einzelnen Gesellschaften in separaten Räumen ihre Gebote abgeben, ohne mit der Konkurrenz kommunizieren zu können. Erst im letzten Moment wurde bekannt, dass sich auch Blu an der Aktion beteiligen wird. Innerhalb des Konsortiums war es wegen der erwarteten hohen UMTS-Kosten zu Konflikten gekommen.

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