Verteidigung der Rechte von Komponisten und Textern
Neue Klagen gegen Anbieter von Musik-Tauschsoftware

In den USA gibt es weitere Klagen gegen die Hersteller von Software für den Tausch von Musik- und anderen Multimediadateien über das Internet.

ddp LOS ANGELES. Nach dem Verband der Plattenindustrie RIAA will nun auch die National Music Publisher's Association (NMPA) gegen die Web-Angebote Musiccity, Grokster und Kazaa prozessieren, wie der Informationsdienst CNet berichtet. Nach den Worten von NMPA-Präsident Edward Murphy sollen in dem angestrebten Verfahren die Rechte von Komponisten und Textern verteidigt werden. Die NMPA vertritt die Mehrzahl der Urheberrechtsinhaber von Musikstücken, die in den USA veröffentlicht wurden.

Während RIAA und NMPA darauf hoffen, die drei verklagten Unternehmen ähnlich erfolgreich aus dem Internet zu drängen wie die einst beliebteste Gratis-Musik-Tauschbörse Napster , sehen Beobachter das Unterfangen als kaum durchsetzbar an. Während Napster als Betreiber einer Plattform auftrat, bieten Musiccity, Grokster und Kazaa lediglich eine Software, mit der sich Musik-Tauschfreunde in so genannte Peer-to-Peer-Netzwerke einklinken können. Diese Netzwerke verfügen anders als Napster über keinen administrativen Kopf, dem auferlegt werden könnte, den Service zu beenden.

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