Verträge paraphiert, aber noch nicht unterzeichnet
Griechenland verschiebt Eurofighter-Bestellung bei EADS

Schwerer Rückschlag für das Eurofighter- Konsortium: Die griechische Regierung hat die Vertragsunterzeichnung für die Bestellung des Kampfjets bis 2004 zurückgestellt.

dpa-afx MÜNCHEN/ATHEN. "Wir bedauern, dass das griechische Eurofighter-Programm zusammen mit anderen Verteidigungsprojekten auf Grund der Neuausrichtung zurückgestellt wurde", teilte der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS am Freitag mit. Das deutsch-französisch-spanische Unternehmen hatte die griechischen Bestellpläne bereits als ersten echten Exporterfolg für den Eurofighter gefeiert.

EADS - Intraday-Chart

Man sei jedoch zuversichtlich, dass Griechenland an der Entscheidung festhalte, für seine Luftwaffe Eurofighter zu bestellen. "Wir halten deshalb auch unser Angebot zu einer Partnerschaft im Eurofighter-Programm aufrecht und bleiben in engem Kontakt mit den griechischen Behörden", sagte EADS-Co-Chef Rainer Hertrich. Die Entscheidung Griechenlands habe keine Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Eurofighter-Programms.

Griechenland wollte laut früheren Meldungen 60 Kampfjets im Wert von rund zehn Mrd. DM bestellen. Zusätzlich wollte sich Griechenland die Option auf 30 weitere Flugzeuge sichern. Die EADS hatte mitgeteilt, die Verträge seien paraphiert, aber noch nicht unterzeichnet.

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