Verträge von Räikkönen und Coulthard verlängert
Keine Chance für Heidfeld im Silberpfeil

Mit Unverständnis hat Formel-1-Rennfahrer Nick Heidfeld auf die Vertragsverlängerungen von McLaren-Mercedes mit Kimi Räikkönen und David Coulthard reagiert. "Ganz verstehen kann ich das nicht. Aber es macht auch keinen Sinn, Groll oder etwas anderes zu hegen", sagte Heidfeld nach seinem endgültigen Aus bei den Silberpfeilen am Freitag in Budapest.

HB/dpa BUDAPEST. Schließlich besaß Mercedes auf den talentierten Mönchengladbacher noch eine Option, die nun verfallen ist. "Wenn es nach mir ginge, wäre ich da schon lange gefahren. Aber ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dass sie mich noch in ihr Cockpit setzen."

Zwei Tage vor dem Großen Preis von Ungarn hatte McLaren-Mercedes den Finnen und den Schotten als Fahrer auch für das nächste Jahr bestätigt. Auch die Testpiloten Alexander Wurz und Pedro de la Rosa stehen 2004 weiter in Diensten von McLaren-Mercedes. "Wir wollen Weltmeisterschaften gewinnen, deshalb müssen wir die besten verfügbaren Fahrer im Team haben. Dieses Ziel haben wir erreicht", sagte Teamchef Ron Dennis. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hofft auf Ruhe nach den vielen Fahrerspekulationen der letzten Wochen: "Wir werden uns jetzt auf die letzten vier Rennen konzentrieren und versuchen, die WM-Titel zu gewinnen."

Heidfeld, dessen Vertrag beim Schweizer Sauber-Team am Ende dieser Saison ausläuft, steht damit ebenso wie sein derzeitiger Teamkollege Heinz-Harald Frentzen noch immer ohne Job im kommenden Jahr da. Während Frentzen überlegt, seine Karriere zu beenden, kann sich Heidfeld mittlerweile sogar ein Engagement als Testfahrer vorstellen.

"Das ist zwar nicht das Ziel, aber eine Option." Vielleicht sei es besser, "Testfahrer in einem guten Team zu sein als Rennen zu fahren in einem schlechten Team".

Zumindest Coulthards Weiterverpflichtung galt einige Zeit als fraglich. Es wurde spekuliert, dass der Schotte bereits 2004 durch Williams-BMW-Fahrer Juan Pablo Montoya ersetzt werden könnte. Gerüchten zu Folge soll der Kolumbianer aber bereits einen Vertrag bei McLaren-Mercedes ab 2005 unterschrieben haben.

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