Vertrag heute unterzeichnet
Siemens und VW gründen Diesel-Joint-Venture

Der Münchener Technologiekonzern Siemens gründet mit dem Autohersteller Volkswagen ein Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung von Diesel-Einspritzsystemen in Sachsen. Das Investitionsvolumen für die Volkswagen Mechatronic GmbH & Co. KG betrage 270 Mill. ?, teilte der Siemens-Bereich VDO Automotive am Donnerstag in Stollberg mit.

Reuters STOLLBERG. Baubeginn für die Fabrik in Stollberg sei Mai 2003, der Produktionsbeginn für das vierte Quartal 2004 geplant. Ab 2006 sollten rund 380 Mitarbeiter in dem Werk in der strukturschwachen Region etwa vier Mill. Einspritzsysteme jährlich herstellen. Beide Unternehmen seien an dem Joint Venture zu jeweils 50 % beteiligt.

Ein entsprechender Vertrag sei im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) unterzeichnet worden, ergänzte Siemens. Der Freistaat habe zugesichert, die Investitionen mit dem entsprechenden Fördersatz zu unterstützen, hieß es ohne nähere Angaben. Bis zuletzt hing das Projekt offenbar von der Höhe der Fördermittel ab.

Bei dem Vorhaben geht es um eine Weiterentwicklung des von Volkswagen eingesetzten so genannten Pumpe-Düse-Verfahrens für TDI-Motoren, bei denen Kraftstoff unter Hochdruck direkt in die Brennkammer der Zylinder eingespritzt wird. Dadurch sind Diesel-Motoren besonders leistungsstark und stoßen bei vergleichsweise niedrigem Verbrauch weniger Schadstoffe aus. Der Anteil von Diesel-Motoren an den PKW-Neuzulassungen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und liegt zurzeit bei rund 50 %.

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