Vertrag über zunächst vier Jahre
Evotec und Takeda gehen Forschungsallianz ein

Das Biotechnologieunternehmen Evotec und die japanische Takeda Chemical Industries wollen gemeinsam nach Wirkstoffen zur Behandlung der Nervenkrankheit Alzheimer forschen.

Reuters HAMBURG. Im Rahmen der Vereinbarung werde Takeda für den Zugang zur Datenbasis von Evotec Neurosciences (ENS) sowie für erreichte Forschungsziele bis zu 20 Mill. ? zahlen, teilte die im TecDax gelistete Evotec am Freitag mit. ENS ist eine Tochtergesellschaft der Evotec. Weitere Zahlungen seien zu erwarten, sollten die Wirkstoffe in die klinische Entwicklung kommen, sagte ENS-Geschäftsführer John Kemp. Die Summe könne sich in zweistelliger Millionenhöhe je Wirkstoff belaufen. Der Vertrag mit vier Jahren Laufzeit könne um zwei Jahre verlängert werden.

"Die Nachricht hört sich nicht schlecht an und gibt dem Unternehmen sicherlich ein wenig Aufwind", sagte Alexander Burger, Analyst bei der LBBW. Das werde das Anlegervertrauen etwas stärken. Evotec will am 12. August Zahlen zur Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2003 vorlegen.

Evotec ist spezialisiert auf Dienstleistungen für den Wirkstoffforschungsprozess. Dazu gehört die Prüfung bestimmter Substanzen auf ihre Eignung als Arzneimittelwirkstoffe und die Entwicklung der dafür notwendigen Testsysteme.

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