Vertragsabschluss mit Ölkonzern steht bevor
HSBC Trinkaus: Kamps-Aktien halten

Das Unternehmen will seinen Geschäftsbereich auf Tankstellen und Raststätten ausweiten.

adx DÜSSELDORF. Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt rät bei Aktien der Bäckereikette Kamps auch nach Vorlage ihrer Neun-Monats-Bilanz zum "Halten". "Die Zahlen lagen im Rahmen unserer Erwartungen, da wir bereits vor einiger Zeit unsere Prognosen etwas herabgestuft haben" sagte Analyst Burkhard Sawazki. Der Mdax-Titel sei bei einem Kurs von 18 Euro fair bewertet und verfüge daher auf dem derzeitigen Niveau kaum noch über Potenzial. Der Aufbau eines Filialnetzes in Norditalien zeige zwar, dass Kamps sich weiterhin als internationaler Player behaupten wolle, doch fehlten derzeit die liquiden Mittel für größere Übernahmen.

Kamps will auch in Tankstellen verkaufen

Auf seiner Analystenkonferenz habe das Unternehmen den baldigen Vertragsabschluss mit einer Ölgesellschaft zur Umsetzung des "Bakerstreet"-Konzepts in Deutschland in Aussicht gestellt. Dieses Konzept, das den Verkauf in Tankstellen und Raststätten vorsieht, werde bereits in den Niederlanden betrieben. Das Festhalten am separaten Börsengang von "Bakerstreet" bestätigte der Düsseldorfer Großbäcker. Aufgrund des bereits bestehenden hohen Angebotes sieht es Sawazki allerdings als zweifelhaft an, ob sich das avisierte Ziel von 1 000 zusätzlichen Shops in diesem Bereich realisieren lässt. Die EPS-Schätzung liegt für das laufende Geschäftsjahr bei 0,86 Euro pro Aktie. Für 2001 sei bei höheren Zinsaufwendungen mit einem Gewinnanstieg auf 0,89 Euro je Anteilsschein zu rechnen.

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