Vertragsunterzeichnung am Freitag
Innogy kostet RWE 8,2 Milliarden Euro

Der Energiekonzern RWE AG will den Kauf des britischen Strom- und Gasversorgers Innogy Holding am Freitag perfekt machen. So sieht nach Informationen aus unternehmensnahen Kreisen der Fahrplan des Essener Konzerns aus.

ews/jsn DÜSSELDORF. Am Mittwoch wurde der RWE - Aufsichtsrat informiert. RWE zahlt für Innogy den Angaben zufolge fast fünf Milliarden Euro. Unter Einbeziehung der Innogy-Schulden koste die Akquisition sogar 8,2 Mrd. Euro.

Londoner Analysten begrüßten den Kauf. RWE sei nun überschaubar aufgestellt, weitere große Akquisitionen seien nicht zu erwarten. 2001 hat RWE in Großbritannien den Wasserversorger Thames Water mit zehn Millionen Kunden übernommen. Dazu kommen nun sieben Millionen Kunden bei Innogy, der britischen Nummer eins bei Strom und Nummer zwei bei Gas. So verwirklicht RWE in Großbritannien das "Multi-Utility"-Konzept: Strom, Wasser und Gas aus einer Hand.

Die daraus zu erwartenden Synergien rechtfertigen nach Einschätzung von Analysten auch den Übernahmepreis von 270 bis 275 Pence je Innogy-Aktie, der dem Zehnfachen des Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) entspricht. Zum Vergleich: Konkurrent Eon hat für den britischen Stromanbieter Powergen knapp das neunfache Ebitda bezahlt.

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