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Vertreter von Lufthansa und Arbeitnehmern sind einig über Call Center Kassel

Im Streit um Kostensenkungen beim größten deutschen Call Center der Lufthansa in Kassel haben Vertreter der Arbeitnehmer und des Unternehmens einen Kompromiss ausgehandelt. Das teilten die Lufthansa und die Gewerkschaft ver.di am Freitag auf Anfrage mit. Details wollten beide Parteien aber nicht nennen.

dpa-afx FRANKFURT. Im Streit um Kostensenkungen beim größten deutschen Call Center der Lufthansa in Kassel haben Vertreter der Arbeitnehmer und des Unternehmens einen Kompromiss ausgehandelt. Das teilten die Lufthansa und die Gewerkschaft ver.di am Freitag auf Anfrage mit. Details wollten beide Parteien aber nicht nennen.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen sieht der Kompromiss vor, dass die Kosten um fast 30 Prozent gesenkt werden. Das solle unter anderem durch Einsparungen bei Schichtzulagen und Kürzungen eines Großteils des 13. Gehalts erreicht werden. Im Gegenzug würden in den kommenden fünf Jahren betriebsbedingte Kündigungen für die 370 Mitarbeiter ausgeschlossen. Dieser Punkt solle aber nach drei Jahren nochmals auf den Prüfstand. Damit habe sich weitgehend die Lufthansa durchgesetzt, die zuletzt mindestens 30 Prozent Einsparungen gefordert hatte.

Dem Verhandlungsergebnis müssten nun noch die Unternehmensführung und die Beschäftigten zustimmen, teilten ver.di und die Lufthansa weiter mit. Bis zum 7. Oktober haben beide Parteien für eine definitive Erklärung Zeit. Für Dienstag (5. Oktober) ist eine Betriebsversammlung angesetzt, auf der über den Kompromiss entschieden werden soll./f

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