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Veruntreuung reduziert Embrex Gewinne

Veruntreuung zwingt Embrex dazu, seinen Gewinn für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2000 nach unten zu korrigieren. Das Biotechnologieunternehmen für landwirtschaftliche Produkte hat am Dienstag bekannt gegeben, dass es Unterschlagung in seinen europäischen Geschäftsstelle festgestellt hatte.

Der Betrug reduziert den Gewinn um vier Cent pro Aktie im vierten Quartal und um 14 Cent pro Aktie für das Gesamtjahr 2000. Das Unternehmen, das in insgesamt neun Ländern vertreten ist, verbucht für das vierte Quartal nur noch einen Gewinn von 1,8 Millionen Dollar und damit 21 Cents pro Aktie. Für das Gesamtjahr verzeichnete Embrex einen Gewinn von 6,6 Millionen Dollar. Embrex besitzt ein Patent, Hühnereier mit Impfstoffen und anderen Chemikalien zu injizieren.

Genaue Einzelheiten über den Tatverdächtigen hat das Unternehmen noch nicht bekannt gegeben. Eine Sprecherin sagte lediglich, dass es sich um eine Einzelperson handle, die im englischen Geschäftszweig in Essex in der Nähe von London angestellt ist. Der Mitarbeiter sei bislang noch nicht verhaftet worden, doch liefen Ermittlungen gegen ihn.

Am Dienstag notierte die Aktie nahe des 52-Wochentiefs. Das Unternehmen verlor 13,6 Prozent an Marktwert.

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