Verwaltung soll bürgerfreundlicher werden
Bundesregierung will Dienstleistungen im Internet anbieten

Die Bundesverwaltung soll bürgerfreundlicher werden. Die rot-grüne Regierung will zahlreiche Dienstleistungen der Bundesverwaltung im Internet anbieten und damit aufwändige Behördengänge überflüssig machen.

dpa BERLIN. Mit dem am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Programm "BundOnline 2005" sollen bis 2005 zusätzlich zu den bisherigen Wegen 355 internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung auch online verfügbar sein. Die Verwaltungen können dadurch schneller, transparenter und kostengünstiger arbeiten. Auch der öffentliche Einkauf soll online möglich sein.

Unter anderem sollen Bürger künftig ihre Rufnummer online erhalten können. Bis 2004 sollen ferner Lizenzen für Post und Telekommunikation sowie Frequenzen online vergeben werden. Dem Beschluss zufolge soll bereits bis 2002 eine Dokumentation von Bürgeranfragen und Antworten zu Gesetzgebungsverfahren eingerichtet werden. Auch sieht der Plan einen Stellenmarkt für Bundesverwaltungen ab 2002 vor.

Bereits ab seit dem 1. November 200 können BAföG-Rückzahlungen online erfolgen. Bisher haben 500 000 BAföG-Rückzahler dieses Angebot genutzt. Gemeinsam mit den Länder hat die Bundesregierung internetfähige Steuererklärungen erarbeitet. Mehr als 420 000 Steuererklärungen sind seither online eingereicht worden.

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