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Verwaltungsrat der WestLB empfiehlt Mutter-Tochter-Modell

Der Verwaltungsrat der WestLB hat auf seiner Sitzung am Sonntag der Gewährträgerversammlung empfohlen, der vorgeschlagenen Zukunftstruktur, dem sogenannten Mutter-Tochter-Modell, zuzustimmen.

rtr BERLIN. Das teilte die WestLB am Sonntagabend in einer Pressemitteilung mit. Einzelheiten sollten am Montag auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf bekannt gegeben werden. Mitte November hatte die EU-Kommission den Umbau der WestLB in ein öffentlich-rechtliches Institut und eine privatrechtliche Tochter gebilligt.

Die zum Januar 2002 geplante Aufspaltung der größten deutschen Landesbank ist das Ergebnis eines langjährigen Streits um Staatsgarantien für Sparkassen und Landesbanken mit der EU-Kommission. An der WestLB sind neben dem Land Nordrhein- Westfalen die beiden regionalen Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe beteiligt. Die beiden kommunalen Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe halten ebenfalls Anteile an der WestLB.

Die WestLB teilte am Sonntag weiter mit, der Verwaltungsrat habe auf seiner Sitzung am 2. Dezember Dr. Manfred Puffer (38) mit Wirkung zum 1. Januar 2002 zum Vorstand der WestLB bestellt. Puffer verfügt den Angaben zufolge über eine langjährige Bankerfahrung insbesondere in den Handelsbereichen. Seit April 2000 war Puffer als Geschäftsführer in verschiedenen Unternehmen der Kirch-Gruppe in München tätig.

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