Verwaltungsrat tagt in Turin - Familie Agnelli in Rom
Fiat-Chefs drohen an der Krise zu scheitern

Der Verwaltungsrat des angeschlagenen Fiat-Konzerns ist am Dienstag in Turin zu einer Verwaltungsratssitzung zusammengekommen. Bis zum Mittag verhärteten sich Gerüchte, wonach Präsident Paolo Fresco und Vorstandschef Gabriele Galateri bei dem Treffen ihren Rücktritt erklären könnten. Der Konzern selbst hatte diese Gerüchte noch am Montagabend dementiert.

HB/dpa ROM. Unterdessen berichteten italienische Medien, Umberto Agnelli, jüngerer Bruder von Fiat-Patriarch Giovanni Agnelli, habe in Rom Gespräche mit Ministerpräsident Silvio Berlusconi aufgenommen. Zudem wolle die Familie Agnelli, die heute noch rund 30 Prozent an Fiat hält, in der italienischen Hauptstadt über Auswege aus der schweren Krise beraten.

Bei der Sitzung des Verwaltungsrats in Turin soll vor allem die derzeitige finanzielle Situation des in Milliardenhöhe verschuldeten Unternehmens untersucht werden. An der Mailänder Börse rutschte die Fiat-Aktie bis zum Mittag um 1,75 Prozent auf 8,89 Euro ab, nachdem sie am Morgen noch kräftig zugelegt hatte.

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