Verzicht auf B-Probe
Spanische Medaillenhoffnung gedopt

Die Nachrichten von positiven Doping-Tests reißen nicht ab. Dieses Mal ist es der EM-Dritte im Kajak-Einer, Jovino Gonzalez, der erwischt wurde.

HB ATHEN/MADRID. Das spanische Olympia-Team reagierte sofort und schloss Gonzalez aus. Wie der Präsident des spanischen NOK, Jose Maria Echevarria, am Montag mitteilte, wird sein Platz im Team nicht neu besetzt.

Gonzalez, der schon 1996 in Atlanta bei Olympia startete und vor vier Jahren in Sydney Sechster über 500 m war, wurde am 16. Juli bei einer nationalen Trainingskontrolle in Sevilla positiv auf das Blutdoping-Präparat EPO getestet worden. Jeder spanische Athlet musste sich vor den Spielen in Athen zumindest zwei Doping-Tests unterziehen.

Seine größten sportlichen Erfolge hatte der Spanier mit dem Gewinn von Bronzemedaillen bei den Europameisterschaften 2002 in Szeged und 2004 in Posen erkämpft. Nach Bekanntwerden des positiven Tests verzichtete Gonzalez, der sich für Athen im Kajak-Einer über 1000 m qualifiziert hatte, auf das Öffnen der B-Probe und räumte damit seine Schuld indirekt ein.

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