Verzicht auf geplante Tabaksteuer gefordert
Gewerkschaft fordert dritte Mehrwertsteuer auf Luxusgüter

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat den Verzicht auf die geplante Erhöhung der Tabaksteuer gefordert und sich stattdessen für einen dritten Mehrwertsteuersatz auf Luxusgüter ausgesprochen.

afp HAMBURG. Gewerkschaftschef Franz-Josef Möllenberg, sagte der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe), zur Finanzierung eines Anti-Terror-Programms sollte die Mehrwertsteuer auf Güter wie Yachten, Autos der Oberklasse, teuren Schmuck und Pelze erhöht werden. Die Tabaksteuer gefährde hingegen bis zu 20.000 Arbeitsplätze.

Ursprünglich sollte die Tabaksteuer zum 1. Januar 2002 um zwei Cent (3,9 Pfennig) angehoben werden. Wegen Bedenken der Zigarettenindustrie schließt Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) inzwischen aber Verzögerungen bei der Erhöhung der Tabaksteuer nicht mehr aus. Durch die Erhöhung von Tabak- und Versicherungssteuer sollen insgesamt mehr als drei Milliarden Mark eingenommen werden, mit denen Bundeswehr und deutsche Sicherheitsbehörden besser ausgestattet und Entwicklungshilfe finanziert werden soll.

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