Veterinäre reagieren auf ersten MKS-Fall auf europäischen Festland
EU verhängt Exportverbot gegen Frankreich

Als Reaktion auf die ersten beiden Fälle von Maul- und Klauenseuche auf dem europäischen Festland hat die EU ein Exportverbot lebender Tiere aus Frankreich verhängt.

ap BRÜSSEL. Eine entsprechende Maßnahme empfahl der Ständige Veterinärausschuss der Europäischen Union am Dienstag in Brüssel. Die EU-Kommission muss dem formal zwar noch zustimmen, dies gilt aber als sicher. Das Exportverbot soll zunächst bis zum 27. März in Kraft bleiben.

Die Maßnahme soll vor allem für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen gelten. Zudem sprachen sich die Veterinäre dafür aus, den Transport von Fleisch- und Milchprodukten in den französischen Departements Mayenne und Orne zu untersagen. Nach dem Ausbruch der Seuche in Großbritannien hatte die EU mit ähnlichen Maßnahmen reagiert. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Fälle in Frankreich hatte Belgien bereits die Einfuhr lebender Tiere aus Frankreich untersagt.

Die Experten äußerten die Hoffnung, dass die beiden Fälle in Frankreich die einzigen bleiben. Die französischen Behörden hatten am Dienstag erstmals auf dem Kontinent zwei MKS-Fälle bestätigt. Die 114 Tiere große Herde des Hofs in La Baroche-Gondouin wurde noch in der Nacht zum Dienstag notgeschlachtet. Die Verbrennung der Kadaver auf einem mit mehreren Tonnen Holz und Kohle aufgeschichteten Scheiterhaufen begann am Nachmittag.



Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%