Viacom und AOL Time Warner angeblich interessiert
Übernahmekampf um Viva

Der Musiksender Viva steht einem Bericht des "Spiegel" zufolge möglicherweise vor der Übernahme durch einen US-Medienkonzern. "Wir befinden uns mitten in einer Übernahmeschlacht", zitierte das Magazin den Mitbegründer des Musikkanals, Helge Sasse.

Reuters. FRANKFURT. Die beiden US-Konzerne AOL Time Warner sowie Viacom kämpften derzeit um die Mehrheit an der am Neuen Markt gelisteten Viva Media AG und bemühten sich um die Anteile der Großaktionäre EMI und Vivendi Universal, berichtete das Magazin. Eine Sprecherin von Viva wollte den Bericht am Samstag auf Anfrage nicht kommentieren.

Im Falle eines Sieges von Viacom, dem Mutterkonzern des Viva-Konkurrenten MTV, müsste die Viva-Gründungsmannschaft um Sasse und Viva-Vorstand Dieter Gorny um den Fortbestand unabhängiger Viva-Programme fürchten, hieß es. Deshalb dürften die Kölner Musikmanager nach Einschätzung des Magazins eine Übernahme durch AOL Time Warner bevorzugen.

Die Viva-Aktie stieg bis gegen Mittag im Xetra-Handel um mehr als sechs Prozent auf 11,29 Euro. Euro.

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