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Viag Interkom erwartet Gewinnschwelle erst Ende 2004

Viag-Interkom-Chef Maximilian Ardelt sagte, das ursprünglich für das Jahresende 2001 geplante Erreichen der Gewinnschwelle werde sich wegen der Kosten für die UMTS-Mobilfunklizenz und weiterer Anlaufkosten etwa um drei Jahre verzögern.

rtr MÜNCHEN. Der Telekommunikationsanbieter Viag Interkom wird voraussichtlich nicht vor dem Jahresende 2004 in die schwarzen Zahlen kommen. Viag-Interkom-Chef Maximilian Ardelt sagte am Montag in München, das ursprünglich für das Jahresende 2001 geplante Erreichen der Gewinnschwelle werde sich wegen der Kosten für die UMTS-Mobilfunklizenz und weiterer Anlaufkosten etwa um drei Jahre verzögern.

In den Monaten Januar bis September 2000 erwirtschaftete das Unternehmen den weiteren Angaben zufolge einen Umsatz von 2,1 Mrd. DM. Aufgrund des umsatzstarken vierten Quartals sei Viag Interkom zuversichtlich, das prognostizierte Umsatzziel von rund drei (Vorjahr 1,7) Mrd. DM im Gesamtjahr zu erreichen.

Ardelt sagte weiter, das Unternehmen habe sich entschlossen, nicht länger im bayerischen TV-Kabel-Konsortium für das Kabelnetz der Deutschen Telekom AG zu bieten. Wegen der hohen UMTS-Lizenzkosten müsse Viag Interkom seine Ressourcen bündeln, sagt er. Die UMTS-Technologie biete eine "gute Alternative" zum Kabelnetz.

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