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Viag Interkom fordert steuerliche Begünstigungen für Telekomindustrie

Das Telekommunikationsunternehmen fordert von der Bundesregierung steuerliche Begünstigungen zum Aufbau der UMTS-Netzinfrastruktur.

DÜSSELDORF. Das Telekommunikationsunternehmen Viag Interkom fordert von Bundesregierung steuerliche Begünstigungen zum Aufbau der UMTS-Netzinfrastruktur. Nach dem Rückzug der Mobilcom-Klage gegen das Vergabeverfahren für die UMTS-Lizenzen, sagte heute Viag-Unternehmenssprecher Michael Rebstock, die Politik könne die Telekommunikationsindustrie nicht mit 100 Mrd. DM zur Kasse bitten, ohne anschließend für günstige Rahmenbedingungen für den Aufbau des neuen Mobilfunkstandards zu sorgen. Steuerlich gefördert werden müßten zum einen Unternehmen die in den technischen Aufbau investierten. Zum anderen auch der Kranz von Start-Up-Unternehmen die sich rund um UMTS mit Produkten und Dienstleistungen ansiedelten, sagte Rebstock.



Im Gegensatz zur Mobilcom habe Viag Interkom die Beschreitung des Rechtsweges schnell verworfen, sagte Unternehmenssprecher Rebstock. Die Mobilcom war gegen den Preis für die UMTS-Lizenzen mit einer Klage gegen den Zahlungsbescheid der Regulierungsbehörde vorgegangen."Wir haben uns auf die politische Schiene konzentriert", so Rebstock weiter. Viag Interkom habe in Briefen an das Wirtschaftsministerium die Position des Unternehmens dargelegt.

Neben der Forderung nach steuerlichen Vergünstigungen für die Telekommunikationsindustrie sei das Unternehmen auch der Meinung, dass die Politik sich als Sprachrohr gegenüber der Bevölkerung stärker engagieren solle. Denn bei Anwohnern im Umkreis der geplanten UMTS-Sendeeinrichtungen bestünden Ängste bezüglich der Funkstrahlung. Die Politik müsse zwischen Bevölkerung und Industrie vermitteln, um Vertrauen und Ängste abzubauen.

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