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Viag Interkom steigt nicht aus Festnetzgeschäft aus

Auf Grund der hohen Kosten für die UMTS-Lizenzen könnten zwar nicht mehr alle geplanten Geschäftsideen verwirklicht werden, bis auf wenige nicht so Gewinn trächtige Produkte werde Viag das Festnetzgeschäft jedoch weiter verfolgen, insbesondere im Ortsnetzbereich.

ap BERLIN. Viag Interkom will entgegen anders lautender Medienberichte nicht aus dem Festnetzgeschäft aussteigen. Unternehmenschef Maximilian Ardelt erklärte am Freitag in Berlin, dass Viag Interkom auf Grund der hohen Kosten für die UMTS-Lizenzen zwar nicht mehr alle geplanten Geschäftsideen verwirklichen könne - dazu gehöre zum Beispiel das Kabel-TV-Projekt in Bayern. Bis auf wenige nicht so Gewinn trächtige Produkte werde sein Unternehmen das Festnetzgeschäft jedoch weiter verfolgen, insbesondere im Ortsnetzbereich.

Viag Interkom hatte erst letzte Woche von der Bundesregierung 6 Mrd. DM aus den UMTS-Erlösen zurückgefordert. Nach Unternehmensangaben hatte die Deutsche Telekom, die zu einem Großteil dem Bund gehört, die Gebote für die UMTS-Lizenzen von rund 65 Mrd. DM auf knapp 99 Mrd. DM unnötig in die Höhe getrieben. Das sei nicht korrekt gewesen. Ardelt lehnte eine Klage aber ab. Ein anderer Käufer von UMTS-Lizenzen, Mobilcom, hatte beim Verwaltungsgericht Köln Klage wegen der Lizenzgebühr eingereicht. Viag Interkom hatte für zwei Frequenzpakete etwa 16,5 Mrd. DM bezahlt.

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