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VIAG Interkom will eine Milliarde in eigenes Ortsnetz investieren

dpa ERFURT. Viag Interkom will in den kommenden drei bis vier Jahren rund 1 Mrd. DM in ein eigenes Ortsnetz per Richtfunk investieren. Allein in diesem Jahr seien über 200 Mill. DM vorgesehen, sagte Unternehmenssprecher Roland Kuntze am Montag in Erfurt bei der Eröffnung eines Call Centers für das neue Ortsnetzangebot für mittelständische Unternehmen. Mit dem drahtlosen Zugang zum Ortsnetz will das Münchner Mobilfunkunternehmen der Deutschen Telekom in diesem Bereich verstärkt Konkurrenz machen.

Deutschlandweit startet die Viag Interkom im Oktober in 36 Städten das Ortsnetzangebot mit Internetanschluss, das sich an Firmen mit zehn bis 200 Mitarbeitern richtet. Viag Interkom hatte nach eigenen Angaben von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation 213 Ortsnetz-Lizenzen erworben. Damit seien bundesweit etwa 85 % der möglichen Geschäftskundenstandorte abgedeckt.

Im ersten Halbjahr des Jahres steigerte VIAG Interkom den Umsatz um 170 % auf 1,3 Mrd. DM. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen früheren Angaben zufolge mit mehr als 3 Mrd. DM. 1999 war ein Verlust von 1,5 Mrd. DM angefallen. Viag, das dem Eon-Konzern und der British Telecom sowie der norwegischen Telenor gehört, hatte im August für mehr als 16 Mrd. DM eine der deutschen UMTS-Lizenzen ersteigert.

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