Viele Arbeitsplätze sollen wegfallen
Bauindustrie korrigiert Prognose für 2001 deutlich nach unten

rtr BERLIN. Die deutsche Bauindustrie erwartet in diesem Jahr einen weiteren deutlichen Rückgang der Bautätigkeit. Die Umsätze im deutschen Bauhauptgewerbe dürften abermals um fünf Prozent auf noch 183,2 Mrd. DM einbrechen, teilte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Montag auf der Jahrespressekonferenz in Berlin mit. Damit sei die Herbstprognose von einem Minus um ein Prozent dramatisch nach unten korrigiert worden. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 192,9 Mrd. DM gelegen. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik werde die Zahl der am Bau Beschäftigten im Jahresdurchschnitt unter die Marke von einer Million fallen, hieß es weiter.

Für die alten Bundesländer wird jetzt nach den Angaben ein Umsatzrückgang um 3,5 % auf 141,2 Mrd. DM (Vorjahr: 146,1) angenommen. Im vergangenen Jahr hatte sich hier ein Minus von 2,4 % ergeben. In den neuen Ländern wird ein Umsatzminus von 10,5 (Vorjahr 12,2) Prozent auf 42,0 (44,8) Mrd. DM erwartet.

In den neuen Ländern dürften demnach in diesem Jahr 30 000 Arbeitsplätze und in den alten Ländern 20 000 bis 30 000 wegfallen.

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