Viele Gebäude beschädigt
Starkes Erdbeben in Griechenland bis nach Bulgarien spürbar

Griechenland ist am Donnerstagmorgen von einem starkes Erdbeben erschüttert worden, das bis in die Türkei und nach Bulgarien zu spüren war.

ap ATHEN. Zahlreiche Griechen und Touristen trieb das Beben mitten in der Nacht in Panik aus den Häusern. Mehrere Dutzend Gebäude wurden bei dem Erdstoß der Stärke 5,7 beschädigt. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Das Epizentrum lag etwa 135 Kilometer nordöstlich von Athen im Meer nahe der Ägäisinsel Skyros. Dort war am Mittwochabend bereits ein Beben der Stärke 4,4 aufgetreten. Das Beben am Donnerstag um etwa 02.20 Uhr MESZ war dann auch bis in den Süden des Landes spürbar. Mehrere Nachbeben folgten.

Auf Skyros wurden mehrere historische Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Steine aus einem antiken Bauwerk über dem Ort Linaria stürzten auf geparkte Autos. Durch die Mauern einer 1 000 Jahre alten Kirche zogen sich Risse. "Alle sind aus ihren Häusern geflohen und sitzen nun auf Plätzen und in Parks", berichtete der Bürgermeister von Skyros, Dimitris Angelis. Auch in Athen und anderen Orten liefen Anwohner in Furcht aus den Häusern.

Die Stärke des Bebens wurde teilweise mit 5,8 noch höher angegeben. Das US-Erdbebeninformationszentrum in Golden im US-Staat Colorado erklärte, das Beben könne möglicherweise sogar die Stärke 6,3 erreicht haben. Griechenland war erst im September 1999 von einem Beben der Stärke 5,9 erschüttert worden, bei dem 143 Menschen ums Leben kamen.

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