Viele Tennisspielerinnen sind überlastet
Ohne Ruhe keine Kraft

Kim Clijsters hat ihre Teilnahme an den German Open in Berlin zurückgezogen. Ihre Handgelenksverletzung sei durch das Training wieder ausgebrochen, sagte die an Nummer eins gesetzte Spielerin am Donnerstag in einer Pressekonferenz.

BERLIN. Kurz nach ihrem Aufwärmtraining bei den German Open in Berlin berief Kim Clijsters am Donnerstag eine Pressekonferenz ein. Während ihre Hand, auf die sie in Indian Wells gestürzt war, in einer gelben Bandage ruhte, zog die an Nummer eins gesetzte Clijsters ihre Teilnahme zurück. "Meine Handgelenksverletzung ist im Spiel am Mittwoch wieder aufgebrochen", sagte Clijsters. Ihre Achtelfinalgegnerin Karolina Sprem zog kampflos ins Viertelfinale ein. Auch Patty Schnyder sagte gestern ihr Match gegen Anastasia Myskina wegen eines eingeklemmten Nervs ab. Unter den topgesetzten Spielerinnen waren Verletzungen zuletzt sogar die Regel: Amelie Mauresmo (gezerrter Rückenmuskel), Anastasia Myskina (Fußverletzung) und Jennifer Capriati (Rückenprobleme) haben gerade erst eine Verletzung überwunden. Ist die WTA-Tour zu anstrengend geworden?

"Das Problem ist, dass die Topspielerinnen zu wenige Pausen haben", sagt Eberhard Wensky, Turnierdirektor der German Open. Lediglich zwischen Mitte November und Mitte Dezember gönnt der Turnierplan allen Spielerinnen eine Pause. Danach beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Die Spielerinnen aus den Top Ten werden dabei besonders belastet, da sie am längsten in den Turnieren bleiben. Zudem fällt ihnen schwer, ein Turnier auszulassen. "Die brauchen die Punkte für ihre Platzierung in der Weltrangliste", sagt Wensky.

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