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Vier DEL-Klubs lösen Playoff-Ticket

Vier Vereine haben am Freitagabend die Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga erreicht. Um den begehrten achten und letzten Platz streiten sich Düsseldorf und Augsburg.

HB BERLIN. Insgesamt vier Teams haben am 49. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Playoffs erreicht. Nach Vizemeister Kölner Haie (86), der bereits am Donnerstag durch ein 1:0 beim ERC Ingolstadt die Teilnahme an der Meisterrunde klar gemacht hat, beseitigten am Freitag die Nürnberg Ice Tigers (88) und die Adler Mannheim (84) die letzten Zweifel. Nürnberg gewann bei den Augsburger Panthern 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) und verschaffte damit mit einem Tag Verspätung auch Ingolstadt (85) das vorzeitige Playoff-Ticket. Die Franken profitierten ihrerseits davon, dass die DEL am Mittag die Spielwertung der am 18. Januar ausgefallenen Partie bei den Hannover Scorpions mit 5:0 für Nürnberg bestätigt hatte. Mannheim konnte sich gegen die bereits qualifizierten Hamburg Freezers (90) nach torlosen 60 Minuten sogar ein 0:1 nach Penaltyschießen leisten. Damit geht es an den letzten drei Spieltagen nur noch um einen Platz für die Runde der besten acht Teams. Dabei haben die DEG Metro Stars (79) nach dem 5:1 (1:0, 3:1, 1:0)-Erfolg gegen Schlusslicht Wölfe Freiburg bei sechs Punkten Vorsprung und einer weniger ausgetragenen Partie die klar besseren Voraussetzungen gegenüber Augsburg. Neben Hamburg hatten vor diesem Spieltag bereits die Frankfurt Lions (91) und die Eisbären Berlin (100) für die Meisterrunde planen können. Im direkten Duell der beiden Spitzenteams verschenkten die Gäste aus Berlin am Freitag den vorzeitigen Gewinn des Vorrunden-Titels. Die Mannschaft von Trainer Pierre Page führte bereits mit 2:0 und 3:1, holte dann noch ein 3:5 auf und verlore schließlich 5:6 (2:1, 1:4, 2:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Erst gegen 21.10 Uhr und damit mit mehr als eineinhalb Stunden Verspätung hatte am Abend das Spiel von Meister Krefeld Pinguine begonnen. Die Gäste waren aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse verspätet in Krefeld eingetroffen. Krefeld hatte aber schon vor der Schlusssirene den Klassenerhalt endgültig sicher, da Hannover wenige Stunden nach dem DEL-Urteil gegen die Iserlohn Roosters 2:3 (1:2, 1:0, 0:1) verlor. Während sich Iserlohn dadurch ebenfalls rettete, ermitteln Hannover und Freiburg den Absteiger. Im Spitzenspiel vor 7000 Zuschauern in der ausverkauften Eissporthalle am Ratsweg in Frankfurt war Berlin durch Darryl Shannon (8.) und Rob Shearer (13.) früh in Führung gegangen. Nach dem 1:2 durch Martin Reichel (16.) stellte Micki DuPont (26.) zunächst den alten Abstand wieder her, ehe Dwayne Norris (30.) in Überzahl, Markus Jocher (32.), David Gosselin (33.) und erneut Reichel (33.) bis Ende des zweiten Drittels ein 5:3 herausschossen. Nach dem 4:5 durch Andre Rankel (52.) rettete Steve Walker die Eisbären mit seinem Tor 16 Sekunden vor dem Ende ins Penaltyschießen. Mann des Tages war der Düsseldorfer Daniel Kreutzer, der beim Erfolg gegen Freiburg gleich dreimal traf.

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