Vier DLV-Athleten raus
Weltmeisterin Iwanowa auch Europameisterin

Weltmeisterin Olimpiada Iwanowa aus Russland hat sich am zweiten Tag der 18. Leichtathletik-Europameisterschaften in München den Titel über 20 km in der Jahresweltbestzeit von 1:26:42 Stunden gesichert. Die WM-Siebte Melanie Seeger (Potsdam) kam über den 14. Platz nicht hinaus und weinte danach jämmerlich.

dpa MÜNCHEN. Auf der positiven Seite steht aus deutscher Sicht, dass jeweils ein Duo im Stabhochsprung der Frauen und im Speerwerfen der Männer am Freitag um die Medaillen kämpfen kann. Vier DLV-Athleten verlängerten die Liste der Ausgeschiedenen in Vorlauf und Qualifikation.

Die russische Geherin war ähnlich überlegen wie am Vortag der Spanier Francisco Fernandez über die 20 km, die bei den Frauen erstmals auf dem Programm standen, nachdem bis Budapest die Europameisterin noch über zehn km ermittelt wurde. Nur ihre Landsmännin Jelena Nikolajewa als Zweite (1:28:20) vor Erica Alfridi (Italien/ 1:28:33) konnte auf dem zwei km langen Kurs vor dem Olympiastadion bis zum 5. Kilometer mithalten, danach war die Europameisterin allein im Kampf gegen die Uhr unterwegs und holte 1:38 Minuten Vorsprung heraus. Für Melanie Seeger erfüllten sich die Hoffnungen auf eine gute Platzierung nicht, genau wie für die disqualifizierte Olympia- Zweite Kjersti Plätzer (Norwegen).

Das Stabhochsprung-Duo Annika Becker aus Rotenburg/Bebra und Yvonne Buschbaum aus Stuttgart kann am Freitag im Kampf um die Medaillen Jagd auf Europarekordlerin Swetlana Feofanowa (Russland) machen. Alle drei überquerten mühelos 4,40 m. Carolina Hingst (Mainz) als dritte Deutsche ist dagegen mit 4,30 m ausgeschieden, da sie diese Höhe erst im dritten Anlauf meisterte. Annika Becker war als deutsche Meisterin mit 4,77 m vorübergehend im Besitz des Europarekordes, ehe die Russin am 16. Juli in Stockholm wieder um einen Zentimeter konterte.

Die Speerwerfer Boris Henry und Raymond Hecht kämpfen ebenfalls am Freitag um die Medaillen. Während Henry (Saarbrücken) mit 82,31 m auf Anhieb die Qualifikationsweite von 82,00 m übertraf, füllt der deutsche Meister Hecht (81,86) das Zwölfer-Endkampffeld auf. "Nun hoffe ich auf das Finale und eine ähnliche Stimmung wie heute, für die ich mich bedanken möchte", meinte Hecht. Sein Vereinskamerad Björn Lange ist dagegen mit 78,80 m als insgesamt 13. ausgeschieden. Dieses Schicksaal teilen über 400 m Hürden erwartungsgemäß auch Christian Duma (Frankfurt/Main/50,50) und Henning Hackelbusch (Wattenscheid/51,37) als Sechste und Siebte ihrer Vorläufe.

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