Vier Dopingsünder dabei
Schon 41 Fahrer beim Giro ausgeschieden

Damit sind noch 157 Radprofis bei der in die Dopingschlagzeilen geratenen Italien-Rundfahrt im Rennen. Noch immer führt Telekom-Fahrer Jens Heppner aus Gera.

dpa NUMANA. Nicht mehr dabei sind vier Doping-Sünder. Die prominentesten Ausfälle heißen dabei Stefano Garzelli, Giro-Sieger im Jahr 2000, und Titelverteidiger Gilberto Simoni (beide Italien). Garzelli war disqualifiziert worden, nachdem in A- und B-Probe das Mittel Probenicid nachgewiesen wurde, das zur Verschleierung von Doping- Präparaten dient. Simoni war nach einer positiven A-Probe (Kokain) am 24. Mai, einen Tag nach seinem Etappensieg, auf Druck der Veranstalter von seinem Rennstall Saeco aus dem Rennen genommen worden.

Beim Russen Faat Zakirow und dem Italiener Roberto Sgambelluri war auch die B-Probe positiv ausgefallen. Beiden Profis wurde der Gebrauch des Blutdoping-Mittels Darbopoietin nachgewiesen. Zakirow hatte bereits nach der 5. Etappe aufgegeben, dem Italiener war vor der 12. Etappe von der Rennleitung nahe gelegt worden, auszusteigen. Ausgeschieden ist auch der zweifache Etappensieger Robbie McEwen (Australien). Ebenfalls nicht mehr im Rennen sind die Deutschen Danilo Hondo (Telekom), Torsten Schmidt (Gerolsteiner) und Sven Teutenberg (Phonak).

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