Vier Jahre in Folge ohne Titel
Champions-League-Aus: Barca-Vorstand tritt zurück

Einen Tag nach dem Ausscheiden des FC Barcelona aus der Champions League hat der Interimspräsident des 16-maligen spanischen Fußball-Meisters, Enric Reyna, seinen Rücktritt angekündigt. Der Clubchef und alle anderen Vorstandsmitglieder legen am 5. Mai ihre Ämter nieder.

HB/dpa BARCELONA. Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten im Juni wird der Verein nach Presseberichten vom Donnerstag von einem Ausschuss kommissarisch geführt.

Ein Favorit für den Posten des neuen Clubchefs zeichnet sich noch nicht ab. Reyna, der im Februar den zurückgetretenen Joan Gaspart abgelöst hatte, wird wahrscheinlich nicht kandidieren. Mehrere Club-Mitglieder machten sich für die Rückkehr von Josep Lluis Núñez stark, der bis 2000 an der Spitze des Vereins gestanden hatte.

"Barça" ist erstmals in seiner 104-jährigen Geschichte vier Jahre hintereinander ohne Titel. Nationalverteidiger Carles Puyol räumte ein: "Ich würde es verstehen, wenn der Club alle Profis hinauswirft und 24 neue Spieler verpflichtet." Reyna machte Mittelstürmer Patrik Kluivert für den Misserfolg verantwortlich. "Wir haben einige sehr schlechte Spieler", sagte der noch amtierende Präsident. "Einer davon ist Kluivert." Der Niederländer hatte im Viertelfinale der Champions League gegen Juventus Turin mehrere Torchancen vergeben. Nach Angaben des Sportblattes "Marca" soll der FC Bayern München an einer Verpflichtung Kluiverts interessiert sein.

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