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Vier Palästinenser am "Tag des Zorns" getötet

Bei neuen Unruhen im Westjordanland und im Gaza-Streifen sind am Freitag nach Angaben von Augenzeugen und Ärzten mindestens vier Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden.

rtr JERUSALEM. Bei neuen Unruhen im Westjordanland und im Gaza-Streifen sind am Freitag nach Angaben von Augenzeugen und Ärzten mindestens vier Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. Die Palästinenser hatten am Freitag zu Demonstrationen im Rahmen eines sogenannten "Tag des Zorns" aufgerufen, um damit gegen Israel und die Verzögerung des von ihnen seit langem geforderten Palästinenserstaates zu protestieren. Den ganzen Tag über kam es in verschiedenen Ortschaften wieder zu gewalttätigen Krawallen.

Nach Angaben des Chefs der Notaufnahme des Schifa- Krankenhauses in Gaza-Stadt, wurde ein 23-jähriger Palästinenser bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit israelischen Soldaten am Grenzübergang Eres erschossen. Drei weitere Palästinenser kamen bei Unruhen in Kalkilja, Tulkarm und Ramallah ums Leben. Augenzeugen berichteten, das israelische Militär sei teils mit Tränengas und Hartgummigeschossen, teils aber auch mit scharfer Munition gegen die Demonstranten vorgegangen. In Ramallah hätten sich Soldaten mit bewaffneten Palästinensern Schießereien geliefert.

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