Vier Palästinenser festgenommen: Sie planten offenbar Anschläge
Israel will Sperrzone zum Westjordanland einrichten

Mit der Einrichtung von Sperrzonen an der Grenze zum Westjordanland will Israel das illegale Eindringen von Palästinensern verhindern. Wie der israelische Rundfunk am späten Sonntagabend berichtete, sollen im Laufe der Woche mehrere Abschnitte der Grenze zwischen den Städten Tulkarem und Dschenin im Norden des Westjordanlandes zu einer "geschlossenen militärischen Sperrzone" erklärt werden.

dpa JERUSALEM. Über diesen Grenzabschnitt seien in der Vergangenheit mehrere palästinensische Selbstmordattentäter nach Israel gelangt, hieß es.

Wie die Zeitung "Haaretz" in ihrer Online-Ausgabe berichtete, wird die Sperrzone an einigen Stellen wenige hundert Meter breit sein und an anderen Stellen zwei bis drei Kilometer. Straßen oder palästinensische Dörfer im Grenzgebiet würden von der Maßnahme ausgenommen sein.

Unterdessen hat das israelische Militär nach eigenen Angaben vier Palästinenser festgenommen, die angeblich Anschläge in Israel planten. Wie israelische Medien am Abend berichteten, wurden die Männer bereits in der Nacht zum Sonntag beim Vormarsch der Armee auf die Autonomiestadt Ramallah gefasst. Bei den Festgenommenen soll es sich um Mitglieder der radikal-islamischen Organisation Hamas handeln, die Terroranschläge während der anstehenden jüdischen Feiertage vorbereitet haben sollen. In Israel wird von Montagabend bis Mittwochabend das jüdische Neujahrsfest gefeiert. In der Woche darauf folgt der Versöhnungstag Jom Kippur.

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