Vier Tage-Woche geplant
Commerzbank schnürt Krisenpaket für Filialgeschäft

Die Commerzbank schnürt ein Krisenpaket für das unprofitable Filialgeschäft. Derzeit berieten Vorstand und Gesamtbetriebsrat über mehrere Maßnahmen, sagte ein Sprecher der Frankfurter Bank am Donnerstag.

HB FRANKFURT/MAIN. In der Zentrale verlautete, dass ein Teil der Mitarbeiter in den Filialen die Arbeitszeit auf eine Vier-Tage-Woche reduzieren und zugleich auf einen Teil ihres Gehalts verzichten solle. Komme es zu keiner Einigung, seien bis zu 900 Arbeitsplätze gefährdet.

Betroffen sind offenbar 4500 von insgesamt 11 000 Filial- Mitarbeitern. Grundsätzlich unterstütze der Gesamtbetriebsrat das Paket, verlautete in der Zentrale. Dies sei besser, als weitere Arbeitsplätze abbauen zu müssen. Strittig sei aber, auf wieviel Gehalt verzichtet werden soll. Die Arbeitgeberseite wolle eine Reduzierung auf 80 Prozent, die Betriebsräte wollten dagegen mindestens 86 Prozent.

Bislang hatte die Commerzbank angekündigt, bis Ende 2003 insgesamt 3400 der derzeit knapp 39 000 Arbeitsplätze abzubauen. 2001 hatte das Kreditinstitut einen Gewinneinbruch von 90 Prozent verkraften müssen. Im ersten Quartal 2002 lag er bei 153 Millionen Euro nach 323 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

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