Vier US-Flugzeuge abgeschossen
AIP: 663 Zivilisten seit Beginn des Krieges getötet

Seit Beginn der US-Luftangriffe auf Afghanistan vor einem Monat sind nach Angaben der Taliban-nahen Nachrichtenagentur AIP bislang 633 Zivilisten getötet worden. Insgesamt vier Militärmaschinen der US-Luftwaffe seien seit dem 7. Oktober abgeschossen worden, meldete die in Pakistan ansässige Agentur.

afp ISLAMABAD. Angaben der regierenden Taliban-Miliz, mehr als 1500 Zivilisten seien durch US-Bomben getötet worden, hatte das Pentagon in der Vergangenheit als übertrieben zurückgewiesen. Laut AIP, die sich auf eigene Recherchen berief, wurden bislang zwischen 800 und 1000 Menschen bei den Angriffen verletzt.

Den Angaben zufolge töteten die US-Bombardements 204 Zivilisten in der südlichen Taliban-Hochburg Kandahar. 163 Menschen seien in der östlich von Kabul gelegenen Provinz Nangarhar ums Leben gekommen, weitere 92 in der Hauptstadt selbst. Zu den abgeschossenen US-Maschinen zählte laut AIP auch ein im Norden Afghanistans abgestürztes Spionageflugzeug.

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