Vier von sieben Filmen tragen erst im letzten Quartal zum Umsatz bei
Mit einem Schlussspurt will Helkon doch die Prognose erfüllen

Mit einem Schlussspurt im vierten Quartal will das Medienunternehmen Helkon seine Prognosen fürs laufende Geschäftsjahr noch einhalten. Vier von sieben Filmen in Deutschland würden erst im letzten Quartal umsatzwirksam, teilte die Helkon Media AG (München) am Freitag mit. Das für dieses Jahr prognostizierte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) in Höhe von 45 Mill. DM bei Umsätzen von 318 Mill. DM werde deshalb erreicht.

dpa/rtr MÜNCHEN. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2000/01 (31. Juli) war Helkon von den geplanten Umsätzen und Gewinnen noch ein gutes Stück weit entfernt. Die Erlöse stiegen um 113 % auf 192 Mill. DM. Das Ebit legte um 58 % auf 17 Mill. DM zu.

Ergebnisbelastend habe sich im dritten Quartal vor allem eine Abschreibung auf den Film "Rules - Sekunden der Entscheidung" in Höhe von 13 Mill. DM ausgewirkt, der beim Publikum nicht ankam. Der Gewinn vor Steuern verbesserte sich zwischen August und April daher nur leicht um 0,5 auf neun Mill. DM. Positive Umsatz- und Ergebnisbeiträge auf dem nationalen Filmmarkt erwartet sich Helkon vor allem von den Filmen "Dungeons & Dragons" und "Wedding Planner".

Insgesamt habe Helkon im laufenden Geschäftsjahr sieben Filme im deutschsprachigen Raum in die Kinos gebracht, sagte eine Sprecherin. Im nächsten Jahr seien zehn Filme geplant. Im Herbst sollen unter anderem "The Mexican" mit Julia Roberts und "The Gift" mit Keanue Reeves in die deutschen Kinos kommen.

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